Die Ergebnisse der Workshopreihe finden Sie hier

Einleitung

Die zahlreichen technologischen, organisationsbezogenen und sozialstrukturellen Entwicklungen, Veränderungen und Innovationen führen zum einen zu einem erhöhten Bedarf an neuen Qualifikationsprofilen und werden zum anderen häufig durch neu entstandene Qualifikationsprofile angestoßen und gefördert. Was heute gilt, wird häufig schon morgen durch neue Entwicklungen und Prozesse infrage gestellt. Zudem bringt es der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft mit sich, dass neue Berufe und Qualifikationen nachgefragt werden. Beispielsweise werden zur Zeit immer noch aus der Not heraus Entwicklungstätigkeiten im Dienstleistungsbereich von Mitarbeitern durchgeführt, die über keine spezielle Qualifikation zur professionellen Entwicklung von Dienstleistungen verfügen.

Ein speziell hierfür qualifizierter „Dienstleistungsentwickler oder Service Engineer“ soll künftig die professionelle und kundenorientierte Entwicklung von Dienstleistungen dauerhaft ermöglichen.

Aufgabe der Workshopreihe ist es, zur Entstehung eines eigenständigen Qualifikationsprofil „Dienstleistungsentwickler“ und entsprechender Qualifikationskonzepte beizutragen. Hierzu werden Unternehmen von ihren Erfahrungen mit der Entwicklung von Dienstleistungen anhand von „best pratices“ berichten und gleichzeitig offene Problemfelder diskutieren. Wissenschaftler stellen Ergebnisse aus Forschungsprojekten vor und regen zum Dialog mit interessierten Unternehmen, Weiterbildungs- und Transferträgern an. Zudem sollen verschiedene Bildungsträger Anregungen für ein ganzheitliches, fächerübergreifendes Qualifikationskonzept geben.

Vor diesem Hintergrund laden die Veranstalter zu einer Worksshopreihe ein. Im Eröffnungsworkshop werden Vorteile und Problemfelder der Dienstleistungsentwicklung unter dem Fokus einer Fachdisziplin Service Engineering betrachtet. Im Mittelpunkt des zweiten Workshops geht es um Anforderungen die Unternehmen an mögliche Qualifikationskonzepte stellen. Wie können Modelle der Qualifikationsvermittlung unternehmensgerecht entwickelt und umgesetzt werden oder sollte eine Standardisierung von Ausbildungsinhalten mit einem „Zertifikat“ besiegelt werden? Diese und andere Fragen sollen im zweiten Workshop diskutiert und beantwortet werden. Im dritten Workshop soll gemeinsam mit Bildungsträgern und Unternehmen das ganze Spektrum von Qualifikationsmöglichkeiten in Forschung und Praxis aufgezeigt werden, um anschließend sinnvolle Modelle für die Qualifizierung initiieren zu können.



 

 
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